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Hufrehe

Verschiedene Arten der Hufrehe

Eine Hufrehe kann durch zahlreiche Ursachen bedingt sein. Allen gemeinsam ist eine starke Durchblutungsstörung, insbesondere der Huflederhaut, was für das betroffene Pferd sehr starke Schmerzen bedeutet und einen sofortigen Kontakt zu einem Veterinärmediziner erfordert, da bei Nichtbehandlung die Absenkung und/oder Rotation des Hufbeines drohen könnte.

Wir unterscheiden zwischen der weitverbreiteten Fütterungsrehe, der Geburtsrehe, der Belastungsrehe, einer Vergiftungs- und auch Medikamentenrehe. Die Hufrehe kann jederzeit auch die Folge einer bereits bestehenden Stoffwechselerkrankung wie z. B. des Cushing-Syndroms sein.

Die Belastungsrehe entsteht – wie der Name schon sagt – durch eine zu hohe Belastung des Hufes, kann aber auch durch zu lange Stehzeiten in den Boxen auftreten. Denn auch hier wird die Blutzirkulation der Huflederhaut gestört.

  • Zu einer Futterrehe kommt es in der Regel durch massive Fütterungsfehler. Von einer Geburtsrehe sprechen wir, wenn nach dem Abfohlen kleine Teile der Nachgeburt im Organismus verbleiben und diese sich dann nach und nach zersetzen.
  • Durch die dadurch entstehende Bakterienbelastung kann es zur Ausbildung einer Geburtsrehe kommen.
  • Die Vergiftungsrehe tritt in der Regel nach der Aufnahme von Giftpflanzen auf. Bitte informieren Sie sich hierzu in der zahlreich vorhandenen Literatur.
  • Zur Ausbildung einer Medikamentenrehe kommt es sehr häufig z. B. nach Cortisongaben, aber auch andere Medikamente können Auslöser einer Rehe sein.

 

 

Symptome der Hufrehe

Zu den Symptomen einer Rehe zählen Überwärmung des Hufes, Schwellung des Kronrandes, klammer Gang und steife Bewegungen, Wendeschmerz und Pulsation der Zehenarterie, Erhöhung der Atem- und Pulsfrequenz, vermehrtes Liegen, Unruhe, Angstzustände und evtl. sogar Fieber.

Bereits beim ersten Verdacht einer Rehe sollte umgehend ein Tierarzt informiert und die Beine des Tieres sollten gekühlt werden. Ihr Tierarzt wird die Erstversorgung vornehmen und Sie über die weiteren Verhaltensmaßnahmen informieren. Gerade auf dem Gebiet der Rehe hat sich die unterstützende Behandlung durch Vitalpilze bewährt.

Empfehlenswerte Vitalpilze: Auricularia, Shiitake